\"Ein Kompromiss ist nur dann gerecht, brauchbar und dauerhaft, wenn beide Partner damit gleich unzufrieden sind.\" Henry Kissinger (*1923)



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Leasing:
Auszug aus
Quelle: http://www.fit-in-finanzen.de/index.php?id=1146
Finanzierungsleasing beinhaltet Ver­träge, durch die der Leasing­geber dem Unter­nehmen, dem Leasing­nehmer, Wirtschafts­güter für eine bestimmte unkünd­bare Grund­miet­zeit zur Nutzung überlässt. Leasing­geber kann der Her­steller des Guts, ein Zwischen­händler oder eine Leasing­gesell­schaft (oft Töchter der Kredit­institute) sein. Das Unter­nehmen zahlt hierfür eine bestimmte Leasing­rate. Zusätz­lich hat es Wartungs­kosten zu tragen. Nach Ablauf des Leasing­vertrages wird das geleaste Gut dem Leasing­geber zurück­gegeben, es wird nicht auto­matisch Eigen­tum des Unter­nehmens. Häufig besteht jedoch ein Kauf­recht des Leasing­nehmers. Eine Finan­zierung des zukünf­tigen Kaufs über verdiente Abschrei­bungen ist nur mög­lich, wenn das Unter­nehmen wirt­schaft­licher Eigen­tümer des Guts wird und es damit bilan­ziell aus­weisen kann. Bedingungen hierfür:

es handelt sich um Spezialleasing
die Grundmietzeit liegt unter 40 % oder über 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer,
es besteht eine Kaufoption, deren Preis unter dem linear abgeschriebenen Restbuchwert bzw. Marktpreis liegt,
oder der Vertrag enthält eine Verlängerungsoption, derem Anschlussmiete niedriger ist als ein Werteverzehr bei linearer Abschreibung wird.

Die Grundmietzeit liegt unter der betrieblichen Nutzungs­dauer und beträgt meistens zwischen 40–90 %. Die Höhe der Rate ist stark von der Art des Leasing­gutes abhängig. Ein all­gemeiner Ver­gleich zur Kredit­finan­zierung in Bezug auf effektive Kosten ist daher nur im Einzel­fall möglich.


 

 

 

Rechtssprechung:
Interessante Urteile: Ungünstige Kreditauskunft für GmbH-Geschäftsführer Daten, die die Kreditwürdigkeit eines Geschäftsführers in Frage stellen, dürfen nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart von Wirtschaftsauskunfteien grundsätzlich aus allgemein zugänglichen Quellen gesammelt, gespeichert und an Nachfrager weitergeleitet werden. Dies wurde damit begründet, dass der Persönlichkeitsschutz bei einer gewerblichen Tätigkeit nicht soweit reicht wie der Schutz des privaten Bereichs. In dem entschiedenen Fall betraf die Eintragung einen Geschäftsführer einer Bauträger-Gesellschaft, der fünf Jahre vorher eine andere GmbH, die er 20 Jahre als Geschäftsführer geleitet hatte, in die Insolvenz geführt hatte.Urteil des OLG Stuttgart vom 12.12.2002 2 U 103/02


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Fachbegriffe:
Zinseszins-Effekt
Wiederangelegte Ausschüttungen eines Investmentfonds erhöhen den Anlagebetrag und damit den Zinserlös. So ergibt sich ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.

 

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