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Im Kapitalismus gibt es Leute, die bereit sind, für Geld alles zu tun, im Sozialismus tut man auch für Geld nichts.
Zarko Petan
Weitere Informationsseiten, Hinweise und Anmerkungen zum Thema:
Kredit auf dem Postweg
Leasing:
Auszug aus
Quelle: http://www.fit-in-finanzen.de/index.php?id=1146
Finanzierungsleasing beinhaltet Verträge, durch die der Leasinggeber dem Unternehmen, dem Leasingnehmer, Wirtschaftsgüter für eine bestimmte unkündbare Grundmietzeit zur Nutzung überlässt. Leasinggeber kann der Hersteller des Guts, ein Zwischenhändler oder eine Leasinggesellschaft (oft Töchter der Kreditinstitute) sein. Das Unternehmen zahlt hierfür eine bestimmte Leasingrate. Zusätzlich hat es Wartungskosten zu tragen. Nach Ablauf des Leasingvertrages wird das geleaste Gut dem Leasinggeber zurückgegeben, es wird nicht automatisch Eigentum des Unternehmens. Häufig besteht jedoch ein Kaufrecht des Leasingnehmers. Eine Finanzierung des zukünftigen Kaufs über verdiente Abschreibungen ist nur möglich, wenn das Unternehmen wirtschaftlicher Eigentümer des Guts wird und es damit bilanziell ausweisen kann. Bedingungen hierfür:
es handelt sich um Spezialleasing
die Grundmietzeit liegt unter 40 % oder über 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer,
es besteht eine Kaufoption, deren Preis unter dem linear abgeschriebenen Restbuchwert bzw. Marktpreis liegt,
oder der Vertrag enthält eine Verlängerungsoption, derem Anschlussmiete niedriger ist als ein Werteverzehr bei linearer Abschreibung wird.
Die Grundmietzeit liegt unter der betrieblichen Nutzungsdauer und beträgt meistens zwischen 40–90 %. Die Höhe der Rate ist stark von der Art des Leasinggutes abhängig. Ein allgemeiner Vergleich zur Kreditfinanzierung in Bezug auf effektive Kosten ist daher nur im Einzelfall möglich.
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Pressemeldungen | Haspa startet Mittelstandsoffensive
Quelle: www.haspa.de/Haspa/Unternehmen/Presse/Pressemeldungen/
Günstige Kredite zur Finanzierung des Aufschwungs
Sonderkreditprogramm im Gesamtvolumen von 400 MiIlionen Euro
Zusätzliche attraktive Dienstleistungen für Firmenkunden
Auch Finanzierungen im privaten Wohnungsbau werden gefördert
Hamburg, 4. Februar 2004: Das Konjunkturtal ist durchschritten. Ein nachhaltiger Aufschwung kann aber erst dann einsetzen, wenn wieder kräftig investiert wird. Insbesondere auf der Finanzierungsseite sind Anreize notwendig. Aus diesem Grund startet die Haspa jetzt eine Mittelstandsoffensive. Haspa-Vorstandsmitglied Werner Matthews: \"Im Mittelpunkt steht ein Sonderkreditprogramm im Umfang von insgesamt 400 Millionen Euro, das zu gleichen Teilen auf Unternehmen und auf private Bauherren ausgerichtet ist. Die attraktiven Konditionen werden helfen, viele dringend notwendige Investitionen im Großraum Hamburg in Gang zu setzen.\"
200 Millionen Euro aus dem Sonderkreditprogramm der Haspa sind für Dienstleistungsunternehmen, Handwerksbetriebe und gewerbliche Firmen reserviert. Den Unternehmen werden Darlehen bis zu 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 200 Millionen Euro stehen für den Erwerb, die Renovierung oder die Modernisierung von selbstgenutzten Wohngebäuden zur Verfügung. Werner Matthews: \"Diese Förder-Komponente für den privaten Wohnungsbau kommt nicht nur den privaten Bauherren zugute. Indirekt wird davon auch die Hamburger Bauwirtschaft, insbesondere das Bauhandwerk profitieren.\"
Partner der Haspa für diese Mittelstandsoffensive ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die KfW bietet der Haspa besonders attraktiv gestaltete Sonderkreditprogramme zur Förderung des Mittelstandes und der privaten Baufinanzierung an. Damit kann die Haspa - als erste deutsche Bank überhaupt - ein spezielles Kreditkontingent für den kleinen Mittelstand zur Verfügung stellen: Darlehen bis zu 125.000 Euro werden noch günstiger, als größere Kredite aus dem Sonderkontingent. Die Refinanzierungsvorteile gibt die Haspa voll an ihre Kunden weiter. Die Kredite im Rahmen des Sonderkreditprogramms werden von der Haspa direkt vergeben - ohne Antragsverfahren bei der KfW.
Die Haspa ist traditionell der wichtigste Finanzierungspartner für den Mittelstand in Hamburg. Auch bei den Förderfinanzierungen in Zusammenarbeit mit Instituten des Bundes nimmt die Haspa - wie die gesamte Sparkassen-Organisation - eine Spitzenstellung ein. So werden beispielsweise rund 80 Prozent der StartUp-Fördermittel für Hamburg von der Haspa eingeworben.
Haspa-Vorstandsmitglied Werner Matthews: \"Kredite sind aber nicht alles. Neben dem Kredit müssen sich Mittelständler für andere, zum Teil neue Finanzierungsformen öffnen. Bei der Auswahl der richtigen Finanzierungsform unterstützen wir den Mittelstand mit einer breiten Dienstleistungspalette, die weit über die klassische Kreditvergabe hinaus geht. Beispiele hierfür sind internetbasierte Hilfs- und Vermittlungsmaßnahmen bei der Suche nach geeigneten Partnern und Nachfolgern, Hinweise auf attraktive Leasingfinanzierungen sowie mittelstandsspezifische Lösungen bei anderen Finanzierungsinstrumenten wie Factoring und Mezzanine-Kapital. Darüber hinaus leistet die Hamburger Sparkasse über die Haspa-Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand (Haspa BGM) eine aktive Unterstützung bei der Eigenkapitalfinanzierung durch stille und offene Kapitalbeteiligungen.\"
Das Schmiermittel für den Aufschwung sind und bleiben nach Matthews Ansicht allerdings Kredite. \"Daran darf es nicht fehlen, wenn die Investitionsbereitschaft wieder steigt.\"
Weitere Informationen zu dem schufafreien Auslandskredit bis 3.500,00 € pro Person erhalten sie hier.
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Rechtssprechung:
Interessante Urteile: Ungünstige Kreditauskunft für GmbH-Geschäftsführer Daten, die die Kreditwürdigkeit eines Geschäftsführers in Frage stellen, dürfen nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart von Wirtschaftsauskunfteien grundsätzlich aus allgemein zugänglichen Quellen gesammelt, gespeichert und an Nachfrager weitergeleitet werden. Dies wurde damit begründet, dass der Persönlichkeitsschutz bei einer gewerblichen Tätigkeit nicht soweit reicht wie der Schutz des privaten Bereichs. In dem entschiedenen Fall betraf die Eintragung einen Geschäftsführer einer Bauträger-Gesellschaft, der fünf Jahre vorher eine andere GmbH, die er 20 Jahre als Geschäftsführer geleitet hatte, in die Insolvenz geführt hatte.Urteil des OLG Stuttgart vom 12.12.2002 2 U 103/02