Im Deutschen reimt sich Geld auf Welt; es ist kaum möglich, daß es einen vernünftigeren Reim gäbe.
Georg Christoph Lichtenberg
(1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus



 

 

 

Auszug aus einer Pressemeldung vom 27.05.2004 Quelle www.schufa.de/pressetexte.html

Ausfallrisiko im Internethandel viermal größer als im klassischen Versandhandel

Mit neuem SCHUFA-Produkt Zahlungsausfälle im Versandhandel und eCommerce erheblich reduzieren

Privatinsolvenzen und Firmenpleiten auf Rekordniveau bei gleichzeitiger Konsumflaute - für Versandhäuser und Internethandel (eCommerce) in Deutschland schlechte Vorzeichen, um wirtschaftlichen Erfolg zu garantieren. Gerade deshalb rückt für viele Unternehmen die genaue Einstufung ihrer Kundenbonität immer stärker in den Vordergrund.

Dabei geht es einerseits für Universalversender wie Quelle oder OTTO um die Verfeinerung der Risikomanagementsysteme. Andererseits wird für viele mittelständische Spezialversender mit nur einem Produkt oder Produktbereich dieses Thema überhaupt erst interessant. \"In dieser Kategorie gibt es noch erheblichen Nachholbedarf\", erklärt Rainer Neumann, Vorstandsvorsitzender der SCHUFA HOLDING AG.

Deshalb hat das Wiesbadener Unternehmen ein neues Produkt entwickelt, das gestern erstmals auf dem SCHUFA-Kundentag \"Risikomanagement im Versandhandel und e-Commerce\" den 112 Teilnehmern vorgestellt wurde. Mit dem Credit-Bureau-Interface-Modul (\"CBI\"), einer internetbasierten Schnittstelle zwischen Vertragspartner und SCHUFA, können Unternehmen verschiedene SCHUFA-Dienstleistungen zur Bonitätsbeurteilung wie Kreditauskünfte oder Kundenscores einholen. CBI wurde eigens für die Bedürfnisse von Versand- und Internethändlern konzipiert, um eine kostengünstige, einfache und schnelle Kreditentscheidung zu ermöglichen.



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Quelle :

www.bausparkassen.de/htdocs/presseinfos/pressemeldungen/display_article.php3?id=394&year=2004

Bausparkassen bleiben Nr. 1 in der Wohnungsfinanzierung - Trotz Rückgang des Neubaus Steigerung der Auszahlungen (08.06.04)

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Die deutschen Bausparkassen haben ihre Spitzenposition bei der Finanzierung des Wohnungsbaus auch 2003 behaupten können. Mit einem Marktanteil von 29,0 Prozent liegen sie weiterhin an erster Stelle knapp vor den Sparkassen mit einem Anteil von 28,1 Prozent. Auf diese beiden Institutsgruppen allein entfallen also fast 60 Prozent der gesamten Wohnungsbaufinanzierung. Diese Zahlen nannte heute der Verband der Privaten Bausparkassen.
Trotz des Rückgangs des Wohnungsneubaus auf nur noch 268.000 Wohnungen nach 289.000 im Jahre 2002 – das ist ein Minus von 7,4 Prozent – haben die Bausparkassen ihre Auszahlungen um 5,8 Prozent von 34,6 Mrd. € auf 36,6 Mrd. € gesteigert. Allein die privaten Bausparkassen haben nach Angaben des Verbandes 2003 rund 26,8 Mrd. € (+8,1 Prozent) ausgezahlt. Damit entfällt auf diese Institute innerhalb der Bausparbranche ein Marktanteil von 73,2 Prozent.

Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes: „Die Bausparkassen sind – neben den Bestandsmaßnahmen – spezialisiert auf die Finanzierung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Dieser Bereich des Neubaus ist aber in den vergangenen Jahr deutlich weniger stark eingebrochen als der Mehrfamilienhausbau. Von 1995 bis 2003 sind die Fertigstellungszahlen im Eigenheimbereich „nur“ um 19,6 Prozent zurückgegangen; bei den Mehrfamilienhäusern waren es dagegen im gleichen Zeitraum 77,5 Prozent. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt der Eigenheimbau mit einem Anteil von 70,0 Prozent die entscheidende Stütze des Neubaus.“

Seit 1999, dem Jahr mit den höchsten Finanzierungsleistungen aller Institutsgruppen, hätten die Bausparkassen ihre Auszahlungen auf hohem Niveau bei durchschnittlich rund 37 Mrd. € pro Jahr halten können. Gleichzeitig hätten die anderen Institutsgruppen ihre Finanzierungsleistungen um fast 40 Mrd. € von 130 Mrd. € im Jahr 1999 auf 90 Mrd. € im Jahr 2003 (-30,9 Prozent) zurückgefahren. Besonders stark sei der Rückgang bei den Hypothekenbanken und Genossenschaftsbanken gewesen, die ihre Auszahlungen in diesem Zeitraum mehr als halbiert hätten.

Nach Angaben des Verbandes sind im Jahre 2003 von allen Kreditinstituten und Lebensversicherungen zusammen 126,2 Mrd. € für die Wohnungsfinanzierung ausgezahlt worden (+7,4 Prozent). Auf die Sparkassen entfalle ein Auszahlungsvolumen von 35,5 Mrd. €. Mit weitem Abstand folgten dann die Hypothekenbanken mit Finanzierungsleistungen in Höhe von 14,8 Mrd. € und einem Marktanteil von 11,7 Prozent (2002: 12,9 Prozent). Damit lägen sie nur noch knapp vor den Kreditbanken, die im Jahre 2003 13,3 Mrd. € ausgezahlt hätten, was einem Marktanteil von 10,5 Prozent (2002: 11,7 Prozent) entsprochen habe. Die öffentlichen Banken hätten 10,1 Mrd. € (Marktanteil 8,0 Prozent nach 7,0 Prozent im Jahr 2002) und die Genossenschaftsbanken 9,6 Mrd. € (Marktanteil 7,6 Prozent nach 8,3 Prozent) ausgezahlt. Am Ende der Skala rangierten die Lebensversicherungen mit Auszahlungen von 6,3 Mrd. € und einem Marktanteil von 5,0 Prozent (2002: 5,1 Prozent).

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