Er fühlte sich wie neu gestärkt,
als er soviel Geld bemerkt.
Wilhelm Busch
(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller



 

Kleinkredit
Kredit zu Konsumzwecken, Dispoausgleich oder Anschaffungen im Normalfall an volljährige Personen. Die meisten Kreditinstitute verlangen von ihren Kreditnehmern einen Einkommensnachweis und erkundigen sich bei der Schufa über bereits bestehende Kleinkredite bei anderen Banken. Wegen des hohen relativ hohen Verlustrisikos und der aufwendigen Prüfung der eingereichten Unterlagen sind die Zinsen bei Kleinkrediten höher als bei anderen Finanzierungen. Kleinkredite werden oft von spezialisierten Kleinkreditinstituten gewährt oder über Makler und Kreditvermittler bezogen.


 

 

 

Gerichtsurteil : zum Thema Schufa:

Keine Schufa-Löschung trotz Forderungsbegleichung

Das Interesse und die Berechtigung der Schufa daran, fällige Forderungen zu speichern und die Kreditwirtschaft vor insolventen oder zahlungsunwilligen Kunden zu schützen, ist seit langem von der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkannt. Daneben steht das Interesse der kreditgebenden Institutionen, durch Informationen zur Bonität das mit der Kreditvergabe typischerweise verbundene Ausfallrisiko zu minimieren. Entscheidend für die Frage einer Kreditvergabe ist auch, wie zuverlässig sich der Schuldner in der vergangenen Zeit gegenüber seinen Gläubigern verhalten hat. Daher stellt auch ein in der Zwischenzeit eingetretener Erledigungsvermerk für den Kreditgeber eine entscheidende Information dar. Mit dem Ausgleich einer bei der Schufa gespeicherten offenen Forderung entsteht daher kein Anspruch des Betroffenen auf Löschung dieses Eintrages. Eine Löschung kann erst nach Ablauf von drei Jahren (Selbstverpflichtung der Schufa) verlangt werden.

Urteil des AG Bielefeld vom 02.10.2001
41 C 549/01 (nicht rechtskräftig)
Der Betrieb 2002, 525



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Fachbegriffe: Quelle: http://www.net-lexikon.de/Insolvenz.html
Insolvenz beschreibt die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer natürlichen Person (Verbraucherinsolvenz), die dann vorliegt, wenn sie, nicht nur vorübergehend, nicht mehr in der Lage ist, ihre fälligen Schulden zu begleichen. Bei juristischen Personen liegt Insolvenz auch vor, wenn eine Überschuldung gegeben ist.
In Deutschland trat am 1. Januar 1999 die Insolvenzordnung (InsO) in Kraft, in welcher die Insolvenzverfahren geregelt sind. Ziel eines Insolvenzverfahrens ist es, die Forderungen der Gläubiger durch Verteilung der Insolvenzmasse zu befriedigen und den Schuldner von seinen Verbindlichkeiten zu befreien.