Die Tendenz des Staates, mehr Geld zu fordern, geht Hand in Hand mit einer ihm gleichfalls eigenen Tendenz, es zu verschwenden.
Cyril Northcote Parkinson



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Abschlussgebühr bei einem Bausparvertrag: Die Abschlussgebühr - Die Höhe ist von der Vertragsgestaltung abhängig - bis 1,8 Prozent der Bausparsumme - wird bei Abschluss eines Bausparvertrages erhoben. Solange die Abschlussgebühr nicht in voller Höhe bezahlt ist, werden alle Zahlungen auf das Bausparkonto darauf angerechnet.


 

 

 

Dispositionskredit
Beim Dispositionskredit ( kurz Dispo) handelt es sich um eine Art Rahmenkredit, der dem Kreditnehmer auf seinem Konto zur Verfügung gestellt wird. Der Kredit kann bis zu einer vereinbarten Kreditgrenze ohne Rückfragen in Anspruch genommen und jederzeit wieder zurückgeführt werden. Zinsen müssen nur für den in Anspruch genommenen Betrag gezahlt werden, Bearbeitungskosten fallen bei erneuter Inanspruchnahme nicht an.


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Fachbegriffe EV oder Eidestattliche Versicherung: Quelle: http://www.net-lexikon.de/ Seit dem 27.06.1970 ist der Offenbarungseid gesetzlich durch die eidesstattliche Versicherung ersetzt (siehe §§ 807 Abs. 2 und 3, 899 ff. ZPO). Nach diesen Vorschriften hat der Schuldner in der Zwangsvollstreckung aus einem Titel zu Protokoll an Eides Statt zu versichern, dass er die Angaben in seinem Vermögensverzeichnis nach bestem Wissen und Gewissen richtig und vollständig gemacht habe. Der Schuldner ist zur eidesstattlichen Versicherung verpflichtet, wenn entweder

die Pfändung durch den Gerichtsvollzieher nicht zu einer vollständigen Befriedigung des Gläubigers geführt hat,
der Gläubiger glaubhaft macht, dass er durch Pfändung seine Befriedigung nicht vollständig erlangen kann,
der Schuldner die Durchsuchung seiner Wohnung verweigert oder
der Gerichtsvollzieher den Schuldner trotz Ankündigung mindestens zwei Wochen vorher wiederholt nicht in seiner Wohnung angetroffen hat.
Zuständig für die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung nach § 807 Abs. 2 ZPO ist der Gerichtsvollzieher. Erscheint der Schuldner im Termin zur Abnahme der eidesstattlichen Versicherung nicht, so kann auf Antrag des Gläubigers gem. § 901 ZPO gegen ihn Haftbefehl erlassen werden. Die Haft zur Erzwingung darf gem. § 913 ZPO sechs Monate nicht übersteigen.

Versichert der Schuldner unrichtige oder unvollständige Angaben im Vermögensverzeichnis so kann er sich bei Vorsatz wegen Falscher Versicherung an Eides Statt (§ 156 StGB) und bei Fahrlässigkeit wegen Fahrlässiger falscher Versicherung an Eides Statt (§ 163 StGB) strafbar machen.



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